Die Sharjah Biennale wurde 1993 als kulturelle Initiative zur Förderung zeitgenössischer Kunst in den VAE gegründet.
In ihren Anfangsjahren fungierte die Biennale als eher traditionelle Ausstellungsplattform.
Eine bedeutende Transformation erfolgte Anfang der 2000er Jahre, als sie sich zu einem kuratorischen Modell mit Fokus auf den globalen zeitgenössischen Diskurs entwickelte.
Diese Neupositionierung steigerte ihre internationale Relevanz erheblich.
Unter der Leitung der Sharjah Art Foundation erweiterte die Biennale ihren Umfang, indem sie Aufträge, forschungsbasierte Projekte und ortsspezifische Installationen einführte.
Sie wurde bekannt dafür, komplexe Themen wie postkoloniale Identität, Globalisierung, Migration und kulturelles Gedächtnis zu behandeln.
Im Laufe der Zeit etablierte sich die Sharjah Biennale als eine der wichtigsten Biennalen außerhalb Westeuropas und Nordamerikas.
Ihr Einfluss reicht über Ausstellungen hinaus und prägt institutionelle Praktiken sowie die künstlerische Produktion in der Region.
Heute ist sie eine bedeutende Plattform für globale zeitgenössische Kunst, insbesondere für Stimmen aus dem Nahen Osten, Afrika und Asien.