Bei Christie's Abendauktion in Hongkong erzielte Pablo Picassos „Buste de Femme“ sensationelle 196,75 Mio. HK$ (~25,4 Mio. US$) und setzte damit einen neuen Rekord für den Künstler in Asien.
Die Auktion hob auch Zao Wou-Ki hervor, dessen abstraktes Meisterwerk 17.3.63 für 85,2 Mio. HK$ verkauft wurde. Insgesamt brachte die Abendauktion über 565 Mio. HK$ (? 73 Mio. US$) ein und festigte Hongkongs Rolle als globales Zentrum des Kunstmarktes.
Wichtige Erkenntnisse
• Asiatische Sammler treiben die Preise und verändern die Geografie der Kunstwelt.
• Auktionen in Hongkong konkurrieren jetzt direkt mit New York und London.
• Das Ergebnis deutet darauf hin, dass wir bald mehr Blockbuster-Ausstellungen in Asien sehen werden.
Unsere redaktionelle Einschätzung
• Der Name Picasso erweist sich als zeitlos: Seine Kunst bewegt weiterhin Märkte und Herzen.
• Gleichzeitig zeigt der Verkauf, dass sich der Schwerpunkt der Kunstwelt nach Osten verlagert.
• Asien ist nicht länger eine „aufstrebende“ Region – es ist eine Hauptbühne für Kunsthandel und Kultur.
Für Sammler und Institutionen bedeutet dies neue Chancen – aber auch mehr Wettbewerb. Die Kunstwelt ist globaler denn je, und dieser Verkauf ist der Beweis dafür.
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