Die Bewerbung für 2027 lädt kommerzielle Galerien und von Künstlern geführte Räume ein, neue und ambitionierte Werkgruppen vorzuschlagen. Einzelausstellungen und eine fokussierte Präsentation eines einzelnen Künstlers innerhalb eines Gemeinschaftsstands werden ausdrücklich gefördert. Für Besucher bietet sich so die Möglichkeit, mehr Zeit mit einer Praxis zu verbringen, anstatt nur auf ein repräsentatives Objekt zu treffen.
Die Bewerbung umfasst die Bereiche Galerie, Zukunft, Papier und Objekt. Diese Vielfalt ist sinnvoll, da verschiedene Werkarten unterschiedliche Anforderungen an die Aufmerksamkeit stellen. Eine kleine Zeichnung lebt von ihrer Oberfläche und ihrem Maßstab; ein keramisches Objekt wird aus einem anderen Blickwinkel oft klarer. Das Interesse der Messe wächst, wenn diese Unterschiede im kommerziellen Umfeld erhalten bleiben.
Das für 2027 angekündigte Auswahlkomitee besteht aus Natasha Conland, Kate Darrow, Kim Paton und Caroline Vercoe. Ihre Hintergründe reichen von institutioneller Kuratierung über öffentliche Kunst, objektbasierte Praxis bis hin zu pazifischen Kunstgeschichten. Die endgültigen Präsentationen werden zeigen, wie diese Perspektiven für Besucher sichtbar werden.
Für April und Mai wird zudem ein Skulpturenpfad im Freien rund um den Viaduct Harbour entwickelt. Der Aufruf für 2027 beschreibt eine einmonatige öffentliche Ausstellung, die mit der Messe zusammenfällt; genaue Installationsdaten und teilnehmende Werke sind separat zu verfolgen. Ein Werk im Außenbereich kann sich durch Wetter, Entfernung und die gewöhnliche Bewegung der Menschen im Hafen verändern.